Kein Mut zur Lücke

Jan 24, 2026
Wir haben in unser Manifest zum digitalen Lernen das Thema KI aufgenommen. Wir haben eine Weile diskutiert, wie wir im catchy Stil unsere Anliegen auf den Punkt bringen können. Es geht im Kern darum, dass Anstrengungsvermeidung vermieden (…) werden soll, man seinen Namen nicht unter Dinge schreibt, die man nicht selber gemacht hat, dass die Zuversicht behält, dass eigene Ergebnisse neben denen von KI ihre Berechtigung haben und so weiter. Es sind dann folgende zwei Punkte geworden.
  • “KI ersetzt mich nicht.”
  • “Ich gebe Quellen und KI-Nutzung an.”
Ich finde das Klasse.
Ganz pragmatisch werden die neuen Aspekt ein den Klassenräumen mit Stickern auf den Postern ergänzt. Für die Flure haben wir riesige Poster auf Metall drucken lassen.
Zum Anlass der Aufhängung sollen alle Klassen in ihren Verfügungsstunden über KI diskutieren. Dafür haben wir eine Stunde konzipiert. Die werde ich auch noch hier reinpacken.
Nun aber zum eigentlichen Anlasse dieses Posts: Vor drei Jahren habe ich beim Aufkommen von ChatGPT für einem Seminarfachkurs ein Spiel erdacht, das uns in eine Diskussion zum Umgang mit KI bringen sollte. Das hat richtig gut funktioniert. Nun habe ich mich - drei Jahre später - wieder daran erinnert und per Vibe-Coding eine App gebastelt, mit der es gespielt werden kann.